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Qi flow
Medialität, die durch den Magen geht
In einem scheinen sich östliche Tai Chi Kunst und christliche Philosophie einig zu sein:
Inneres Sinken (Tai Chi) oder Kontemplation (Osuna, das geistige Vorbild von Theresa von Avilla)
führt nicht nur zu einer Klarheit des Geistes sondern zur Wahrnehmung feinstofflicher Energien.
Das entspannte körperliche Loslassen oder die innerliche Hingabe im Gebet bedingen sich gegenseitig.
Keine Bewegung ohne geistigen Impuls, kein Gedanke, der sich nicht auch im Körper zeigt.
Medialität ist also in keiner Weise unabhängig vom Körper zu sehen. Ganz im Gegenteil:
die körperlich-seelische Haltung ist die Basis für die Medialität.
So wie Druck Gegendruck erzeugt (force generates counterforce), so führt das innere Loslassen zu
einer harmonischen Kraft und einem offenen Zielgerichtetsein.
Im erwartungslosen Sein entsteht der Raum für die Wahrnehmung dessen, was über uns hinausgeht.
In diesem Raum der Freiheit und Liebe kann Heilung entstehen.
Die Arbeit von Torsten Kanzmeier macht für mich diesen Raum erlebbar und führt zu einem Ankommen bei sich
und schafft die Basis, das wir in unsere eigene Kraft kommen.