Körper
Die Kraft des EINS
The power of "One"
In einem scheinen sich östliche Tai Chi Kunst und christliche Philosophie einig zu sein:
Inneres Sinken (Tai Chi) oder Kontemplation (Osuna, das geistige Vorbild von Theresa von Avilla)
führt nicht nur zu einer Klarheit des Geistes sondern zur Wahrnehmung der grössten Kräfte und feinstofflicher Energien.
Das entspannte körperliche Loslassen und die innerliche Hingabe im Gebet bedingen sich gegenseitig.
Keine Bewegung ohne geistigen Impuls, kein Gedanke, der sich nicht auch im Körper zeigt.
So wie Druck Gegendruck erzeugt (force generates counterforce), so führt das innere Loslassen zu
einer harmonischen Kraft und einem offenen Zielgerichtetsein. Im modernen Management kann dies mit dem Prinzip "Führung ohne Druck" (Torsten Kanzmeier) bezeichnet werden, im Erziehnungswesen kann es mit den Worten "Verändern ohne verändern zu wollen" umschrieben werden.
Das Prinzip der geringsten Anstrengung mit der grössten Wirkung ist das Urgesetz der Natur, das sich über die Entwicklungsgeschichte bewahrheitet hat. Es ist der Stoff aus dem Glück entspringt, denn was Freude macht fällt leicht. Wenn wir erfüllt und durchdrungen sind von einem Gedanken, dann ist dies die Kraft aus der Geschichte geschrieben wird. Keine Anstrengung erscheint dann mehr zu gross, keine Entfernung zu weit. Dazu gehört alles Überflüssige loszulassen, all das was unsere Bewegung hemmt: Angst, Zweifel, Sorge. Dazu gehört ebenso, sich nicht vom Äusseren ablenken zu lassen, der Kritik, der Aggression des Gegenüber oder sich von den Erwartungen des Anderen leiten zu lassen.